Worum geht es?
PSA heißt persönliche Schutzausrüstung. Das ist alles, was du am Körper trägst, um dich zu schützen: Helm, Brille, Handschuhe, Kleidung und Schuhe.
Elektriker brauchen PSA vor allem gegen zwei Gefahren: gegen Stromschlag und gegen Lichtbögen, die bei einem Kurzschluss extrem heiß und hell werden.
PSA ist die letzte Stufe
Foto: Anthony Appleyard, „Work safety helmet with visor“, Lizenz: CC BY-SA 3.0, Quelle: Wikimedia Commons, verkleinert.
Prüfen und pflegen
- Vor jeder Benutzung ansehen: Risse, Löcher oder Verfärbungen bedeuten: nicht mehr benutzen.
- Isolierende Handschuhe: vor dem Anziehen auf Löcher prüfen, zum Beispiel durch Aufrollen und Luft hineindrücken. Sie werden außerdem regelmäßig elektrisch geprüft.
- Richtig lagern: trocken, nicht in der Sonne, nicht geknickt.
- Unterweisung: Der Betrieb muss zeigen, wann welche PSA getragen wird und wie.
Die beste PSA nützt nichts, wenn sie im Auto liegt. Und: PSA ersetzt nie das Freischalten nach den 5 Sicherheitsregeln.
Typische Fehler
- Normale Arbeitshandschuhe statt isolierender: Sie schützen nicht gegen Stromschlag.
- Synthetik-Kleidung: Sie kann bei einem Lichtbogen schmelzen und sich in die Haut brennen.
- Beschädigte PSA weiter benutzen: Ein kleines Loch im Handschuh reicht für einen Stromschlag.
- PSA statt Freischalten: Sie ist nur eine Ergänzung, kein Ersatz.
PSA ist persönliche Schutzausrüstung: Helm, Gesichtsschutz, isolierende Handschuhe, schwer entflammbare Kleidung und Sicherheitsschuhe. Nach dem STOP-Prinzip ist sie die letzte Stufe. Vor jeder Benutzung prüfen, beschädigte PSA nicht benutzen.
Quiz: Teste dich
Zehn Fragen zum Thema PSA. Nach jeder Antwort bekommst du eine Erklärung. Dein Fortschritt wird auf diesem Gerät gespeichert.