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VoltBase Steuerung Smart Home
Thema 90 Steuerung

Smart Home

Das vernetzte Zuhause: wie Smart Home mit Zentrale, Funk und Wenn-Dann-Regeln funktioniert und worauf du bei Sicherheit achten musst.

ca. 4 Minuten Einstieg Quiz mit 10 Fragen
01

Worum geht es?

Im Smart Home sind Licht, Heizung, Rollläden und andere Geräte miteinander vernetzt. Sie lassen sich per App oder Sprache bedienen und können sich gegenseitig Bescheid geben.

Geräte im Smart Home und die Zentrale In der Mitte eine Zentrale. Darum herum Heizkörperthermostat, Lampe, Fensterkontakt, Rollladenmotor und Handy-App, jeweils mit einer Linie zur Zentrale verbunden. ZentraleGateway Heizkörper-thermostatLampedimmbarFenster-kontaktRollladenmotorHandy-Appoder Sprache gestrichelt: Funk oder Busleitung
Alles hängt an einer Zentrale: Die Geräte im Haus melden sich über Funk oder eine Busleitung bei einer Zentrale (Gateway). Dort laufen die Regeln, und von dort kommt der Befehl ans richtige Gerät. Bedient wird per App, Taster oder Sprache.
02

Welche Technik steckt dahinter?

  • Kabelgebunden: zum Beispiel KNX. Sehr zuverlässig, aber am besten schon beim Bau oder bei einer Sanierung einplanen.
  • Funk: zum Beispiel Zigbee, Z-Wave, DECT, WLAN oder Thread. Gut zum Nachrüsten, ohne Wände aufzustemmen.
  • Matter: ein gemeinsamer Standard, damit Geräte verschiedener Hersteller zusammenarbeiten.
Eine Wenn-Dann-Regel Wenn der Fensterkontakt meldet, dass das Fenster offen ist, dann dreht das Heizkörperthermostat die Heizung herunter. WENNFenster ist offen DANNHeizung herunter So spart das Haus Energie, ohne dass jemand daran denken muss
Automatisch mitdenken: Im Smart Home stellt man Regeln ein: Wenn etwas passiert, dann tu etwas. Wird das Fenster geöffnet, regelt die Heizung herunter. Das ist dasselbe Sensor-Aktor-Prinzip wie in der Industrie.
Smartes Heizkörperthermostat mit Anzeige
Smartes Heizkörperthermostat: Es wird statt des normalen Drehkopfs auf das Heizkörperventil geschraubt. Über Funk bekommt es seine Zeiten und Temperaturen von der Zentrale. Es misst die Temperatur selbst und öffnet oder schließt das Ventil mit einem kleinen Motor.

Foto: Raimond Spekking, „FRITZ!DECT 301“, Lizenz: CC BY-SA 4.0, Quelle: Wikimedia Commons, verkleinert.

03

Sicherheit und Datenschutz

  • Passwörter ändern: Nie das Standardpasswort lassen.
  • Updates einspielen: Sicherheitslücken werden so geschlossen.
  • Cloud bedenken: Manche Systeme funktionieren nur mit Internet und speichern Daten beim Hersteller.
  • Netzspannung bleibt gefährlich: Wer smarte Schalter oder Aktoren in Dosen einbaut, arbeitet an 230 V. Das ist Arbeit für eine Elektrofachkraft.
01 Wie viel spart ein Grad weniger?

Als Faustregel gilt: Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart etwa 6 % Heizenergie. Ein Haushalt heizt für 1.500 € im Jahr und senkt die Temperatur nachts und bei Abwesenheit im Schnitt um 1 Grad.

  1. Ersparnis ≈ 1.500 € · 0,06 = 90 €
  2. Ergebnis: etwa 90 € im Jahr
04

Typische Fehler

  • Funk in der Stahlbetonwand: Funk kommt nicht überall durch. Vorher die Reichweite prüfen.
  • Systeme wild gemischt: Geräte verschiedener Hersteller verstehen sich oft nicht. Auf einen Standard achten.
  • Kein Schalter mehr: Fällt die App oder das WLAN aus, muss das Licht trotzdem noch per Taster gehen.
Merke

Im Smart Home sind Geräte vernetzt und hängen an einer Zentrale. Verbunden wird per Bus wie KNX oder per Funk. Wenn-Dann-Regeln machen das Haus komfortabler und sparsamer. Passwörter, Updates und Datenschutz nicht vergessen. Einbau an 230 V nur durch Elektrofachkräfte.

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Quiz: Teste dich

Zehn Fragen zum Thema Smart Home. Nach jeder Antwort bekommst du eine Erklärung. Dein Fortschritt wird auf diesem Gerät gespeichert.

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