Worum geht es?
Im Smart Home sind Licht, Heizung, Rollläden und andere Geräte miteinander vernetzt. Sie lassen sich per App oder Sprache bedienen und können sich gegenseitig Bescheid geben.
Welche Technik steckt dahinter?
- Kabelgebunden: zum Beispiel KNX. Sehr zuverlässig, aber am besten schon beim Bau oder bei einer Sanierung einplanen.
- Funk: zum Beispiel Zigbee, Z-Wave, DECT, WLAN oder Thread. Gut zum Nachrüsten, ohne Wände aufzustemmen.
- Matter: ein gemeinsamer Standard, damit Geräte verschiedener Hersteller zusammenarbeiten.
Foto: Raimond Spekking, „FRITZ!DECT 301“, Lizenz: CC BY-SA 4.0, Quelle: Wikimedia Commons, verkleinert.
Sicherheit und Datenschutz
- Passwörter ändern: Nie das Standardpasswort lassen.
- Updates einspielen: Sicherheitslücken werden so geschlossen.
- Cloud bedenken: Manche Systeme funktionieren nur mit Internet und speichern Daten beim Hersteller.
- Netzspannung bleibt gefährlich: Wer smarte Schalter oder Aktoren in Dosen einbaut, arbeitet an 230 V. Das ist Arbeit für eine Elektrofachkraft.
Als Faustregel gilt: Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart etwa 6 % Heizenergie. Ein Haushalt heizt für 1.500 € im Jahr und senkt die Temperatur nachts und bei Abwesenheit im Schnitt um 1 Grad.
- Ersparnis ≈ 1.500 € · 0,06 = 90 €
- Ergebnis: etwa 90 € im Jahr
Typische Fehler
- Funk in der Stahlbetonwand: Funk kommt nicht überall durch. Vorher die Reichweite prüfen.
- Systeme wild gemischt: Geräte verschiedener Hersteller verstehen sich oft nicht. Auf einen Standard achten.
- Kein Schalter mehr: Fällt die App oder das WLAN aus, muss das Licht trotzdem noch per Taster gehen.
Im Smart Home sind Geräte vernetzt und hängen an einer Zentrale. Verbunden wird per Bus wie KNX oder per Funk. Wenn-Dann-Regeln machen das Haus komfortabler und sparsamer. Passwörter, Updates und Datenschutz nicht vergessen. Einbau an 230 V nur durch Elektrofachkräfte.
Quiz: Teste dich
Zehn Fragen zum Thema Smart Home. Nach jeder Antwort bekommst du eine Erklärung. Dein Fortschritt wird auf diesem Gerät gespeichert.