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VoltBase Installation Installationszonen
Thema 59 Installation

Installationszonen

Wo in der Wand Leitungen liegen dürfen: die waagerechten und senkrechten Installationszonen nach DIN 18015-3 einfach erklärt.

ca. 5 Minuten Einstieg Quiz mit 10 Fragen
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Worum geht es?

Leitungen in der Wand sieht man nicht mehr, wenn die Wand verputzt ist. Damit trotzdem jeder weiß, wo sie liegen, gibt es feste Streifen: die Installationszonen. Geregelt sind sie in der DIN 18015-3.

Stell dir die Zonen wie Fahrspuren auf einer Straße vor: Die Leitungen dürfen nur auf diesen Spuren fahren. Wer ein Regal aufhängt, weiß dann, wo er nicht bohren sollte.

Installationszonen an einer Wand Eine Wand mit Fenster und Tür. Blaue waagerechte Streifen unter der Decke, über dem Boden und in mittlerer Höhe. Rote senkrechte Streifen neben Fenster, Tür und Raumecken. Nur in diesen Streifen dürfen Leitungen liegen. Fenster Tür oben Mitte unten blau = waagerechte Zonenrot = senkrechte Zonen, 10 bis 30 cm neben Fenstern, Türen und Raumecken
Wo Leitungen in der Wand liegen dürfen: Die blauen Streifen sind die waagerechten Zonen: oben unter der Decke, unten über dem Boden und in der Mitte. Die roten Streifen sind die senkrechten Zonen neben Fenstern, Türen und Ecken. Wer in der Wand bohrt, weiß dadurch, wo er besser nicht bohren sollte.
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Die Zonen im Einzelnen

ZoneLage
waagerecht oben30 cm breit, von 15 bis 45 cm unter der fertigen Decke
waagerecht unten30 cm breit, von 15 bis 45 cm über dem fertigen Fußboden
waagerecht Mittevon 90 bis 120 cm über dem Fußboden, für Wände mit Arbeitsflächen wie in der Küche 100 bis 130 cm
senkrecht20 cm breit, von 10 bis 30 cm neben Türen, Fenstern und Raumecken

In den Zonen laufen die Leitungen nur waagerecht oder senkrecht, wie im Thema Leitungsverlegung erklärt. Schalter sitzen meist etwa 105 cm hoch neben der Tür, Steckdosen meist 30 cm über dem Boden. Die Leitung kommt dann senkrecht aus der nächsten Zone.

Alte Unterputz-Steckdose in einer Wand
Ältere Unterputz-Steckdose: Sie sitzt in einer Dose in der Wand. Die Leitung dorthin sieht man nicht. Damit man trotzdem weiß, wo sie verläuft, kommt sie senkrecht aus der Zone darüber oder darunter. Steckdosen sitzen deshalb meist in oder an den Installationszonen.

Foto: Ghdsww70, „Steckdose Unterputz“, Lizenz: CC BY-SA 4.0, Quelle: Wikimedia Commons, verkleinert.

Für die Praxis

Auch mit Zonen gilt: Vor dem Bohren mit einem Leitungssucher prüfen. Nicht jede alte Installation hält sich an die Zonen.

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Beispiele

01 Wo liegt die obere Zone?

Ein Raum ist 2,50 m hoch.

  1. Unterkante: 250 cm − 45 cm = 205 cm
  2. Oberkante: 250 cm − 15 cm = 235 cm
  3. Ergebnis: von 205 bis 235 cm über dem Boden
02 Darf ich hier bohren?

Ein Bild soll 20 cm neben dem Türrahmen in 160 cm Höhe hängen.

  1. 20 cm neben der Tür liegt in der senkrechten Zone (10 bis 30 cm).
  2. Ergebnis: besser nicht, hier kann eine Leitung zum Schalter laufen
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Typische Fehler

  • Leitungen außerhalb der Zonen: Wer später bohrt, rechnet dort nicht mit einer Leitung.
  • Fertige Decke und fertigen Boden vergessen: Die Maße gelten ab dem fertigen Fußboden und der fertigen Decke, nicht ab dem Rohbau.
  • Nur auf die Zonen verlassen: In Altbauten liegen Leitungen oft woanders. Immer erst prüfen.
Merke

Leitungen liegen nur in den Installationszonen: waagerecht 15 bis 45 cm unter der Decke und über dem Boden sowie 90 bis 120 cm hoch, senkrecht 10 bis 30 cm neben Türen, Fenstern und Ecken. Trotzdem vor dem Bohren immer prüfen.

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Quiz: Teste dich

Zehn Fragen zum Thema Installationszonen. Nach jeder Antwort bekommst du eine Erklärung. Dein Fortschritt wird auf diesem Gerät gespeichert.

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